Mein Kaiserschnitt – Geburtsbericht

Der Morgen

Es war ein Montag und ich hatte noch 8 Tage bis zum errechneten Entbindungstermin. Aber, wie alle Schwangeren gegen Ende der Schwangerschaft hatte ich einfach keinen Bock mehr! Alles tat mir weh, mein Ischias-Nerv hat quasi mein rechtes Bein vom Hintern bis zur Sohle gelähmt, ich bin gewatschelt, wie ein verdammter Pinguin und meine Füße habe ich schon wochenlang nicht mehr gesehen. Hatte ich sie überhaupt noch? Egal.

Ok, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, so ganz wehwehchenfrei war die Schwangerschaft nicht, aber man wurschtelt sich halt so durch.

Und was  tut eine genervte Schwangere? Richtig! Sie durchstöbert das Internet nach allen Möglichkeiten, die Geburt auf natürlichem Wege voranzutreiben. Hier sind ein paar Tricks und Tipps, die ich im Internet gefunden habe.

Die Wehen gehen los

 

Nachdem ich alles ausprobiert habe, um die Wehen in Gang zu bringen: also nachdem ich morgens gefühlt einen Liter Kaffee getrunken habe und mein Darm da extremer darauf reagiert hat, als ich es ursprünglich geplant habe, blieb nur noch eins: Abwarten!

Ich sitze also abends, ca. 20.00 Uhr mit meiner riesigen Murmel auf der Couch und schaue Fernsehen. Plötzlich merke ich ein kurzes Ziehen im Bauch. Ich verdrehe schon die Augen und denke mir "Geil...nicht mal in Ruhe fernsehen, ohne diese blöden Vorwehen!" Mit Vorwehen und Fehlalarm kenne ich mich bereits aus. Ich watschel also in die Küche und hole mir erstmal meine Chipstüte, weil ich denke, dass die Wehen durch die Bewegung vielleicht weggehen. Dann haue ich mich auf die Couch und spüre schon wieder dieses Ziehen.

Zwei Stunden später, inzwischen habe ich mal das Handy rausgeholt und die Wehenabstände beobachtet. Und was soll ich euch sagen? "Schakka! Alle 12 Minuten kommt eine Wehe!" Ich wuchte mich wieder von der Couch und latsche zu meinem Mann. Er hat es sich vor dem PC gemütlich gemacht.

Ich: "Schatz, ich glaub ich hab´ Wehen." Er zieht sich die Kopfhörer vom Kopf, schaut mich mit aufgerissenen Augen an und sagt: "Sollen wir ins Krankenhaus?" Ich: "Quatsch...da ist doch noch gar nichts. Wollte dir nur Bescheid geben, dass es heut´eventuell was wird. Ich geh´ wieder fernsehen."

Und bin wieder zurückgekugelt.

Aber irgendwann hab´ich mich doch nicht mehr so wohl mit der ganzen Sache gefühlt. Irgendwas was ist da im Busch.

Der Badewannen-Test

Eine weitere Stunde später: Puuuhh...so langsam glaube ich echt, dass die Geburt losgeht. Die Wehen sind regelmäßig und kommen ca. alle 10 Minuten. Es fängt auch langsam an zu ziepen. Aber ich kann das noch gut aushalten und veratme auch noch nichts.

Also denke ich mir "Komm, ab in die Badewanne -  der Badewannen-Test wird mir jetzt schon sagen, ob´s ein Fehlalarm ist oder ob´s jetzt tatsächlich doch losgeht." Es ist jetzt fast 23.00 Uhr. Ich rufe meinen Mann, weil ich mich nicht traue da allein reinzugehen. Und überall im Internet steht, dass man das auch nicht machen soll. Da ich eine fleißige "Ich-lese-alles-über-die-Schwangerschaft"-Schwangere bin, höre ich da natürlich drauf.

So Badewanne voll gemacht und rein da mit dem schwangeren Körper! Da liege ich nun im lauwarmen Wasser und tatsächlich...die Wehen werden stärker! Ui! Jetzt tut das auch langsam weh! Aua!

Also raus da und weiter gucken was passiert.

Jetzt wird´s ernst!

Kaum bin ich aus der Badewanne raus, merke ich die Wehen jetzt noch stärker. Mein Mann fragt mich, ob wir JETZT ins Krankenhaus fahren sollen. Aber meine Antwort ist immer noch "Nein", weil ich alles gut veratmen kann und es wirklich auszuhalten ist. Ich sage: "Komm, wir gehen jetzt erstmal ins Bett und ruhen uns noch ein bisschen aus, bevor es wirklich ernst wird."

Wir gehen also ins Bett und ich bin auch tatsächlich eingeschlafen. Bis mich um ca. 23.00 Uhr so eine richtig fiese Wehe geweckt hat. Ich stehe auf und versuche alles umzusetzen, was ich in der gesamten Schwangerschaft über Wehen und wie man mit ihnen umgeht gelesen hab. Und wisst ihr was? Das hat absolut nicht geklappt. Das tat einfach nur schrecklich weh! Und am liebsten hätte ich meinen Körper einfach verlassen.

Alle sagen "Boah, das tut vielleicht weh." Aber jetzt mal unter uns Mädels: F.uck tat das weh!!! Ich hab´nur gedacht: "Ernsthaft??? DA muss ich jetzt durch?"

Um meinen Mann nicht zu wecken, watschel ich erst einmal in die Küche. Dort stütze ich mich auf die Arbeitsplatte und versuche irgendwie diesen Schmerz "anzunehmen". Das gelingt mir eher semi-optimal.

Irgendwann kommen dann auch ganz automatisch diese ganz merkwürdigen animalischen Geräusche, die "oohhh´s" und "aahh´s" aus mir raus. Die Wehen werden immer stärker und ich gehe zurück ins Schlafzimmer. Dort nehme ich wieder meine Abstützhaltung ein, dieses mal halte ich mich an der Fensterbank fest.

Von den ganzen Geräuschen und dem lauten atmen ist dann auch mein Mann wach geworden. Während der Wehen konnte ich schon gar nicht mehr sprechen und sie kamen auch schon in einem Abstand von ca. 8 Minuten.

Mein Mann steht auf und sagt nur noch "So, wir fahren jetzt."

Wir packen uns also ins Auto und fahren in die Klinik.

Die Fahrt in Krankenhaus

Irgendwann in der Schwangerschaft hatten wir uns darüber unterhalten, dass mein Mann ganz entspannt und eher langsam ins Krankenhaus fahren wird. Der Gedanke war einfach, dass wir sonst viel zu nervös wären und auf gar keinen Fall einen Unfall oder sonst etwas riskieren wollten.

Nunja...das war die Theorie. Nun kommen wir zur Praxis. Ich setze mich auf den Beifahrersitz und im sitzen kann ich die Wehe weder veratmen noch sonst wie damit umgehen. Und mein Mann sagt: "Ich fahre jetzt ganz langsam ins Krankenhaus." Ich schaue ihn nur an und glaubt es mir oder nicht, aber die Stimme, die dann gesprochen hat kam nicht aus der Hölle, nein sie kam direkt aus meinem Uterus, und das ist schlimmer, viel schlimmer. Ich höre mich also sagen: "DU fährst jetzt SO SCHNELL du nur kannst! Ich habe Schmerzen!!!"

Mein Mann fackelte nicht lange und drückte auf´s Gaspedal. Eine andere Wahl hatte er nicht.

Wir sausten also ins Krankenhaus und jede rote Ampel dorthin war einfach nur eine Ewigkeit gefüllt mit Schmerz. Verdammt nochmal.

Im Krankenhaus

Im Krankenhaus angekommen laufen wir in den Kreißsaal. Dort angekommen begrüßt uns eine ... hmm... naja sagen wir mal eine unmotivierte Hebamme.

Sie: "Was ist denn los?" Ich: "Ich hab´Wehen." Und atme schon wieder wie ein Tier. Sie: "Und in welchem Abstand?" Ich: "So alle 5 Minuten ca. Und das tut untenrum so weh...ich glaub´da will mir jemand das Becken zerreißen." Sie: "Naaa..so fühlen sich Wehen aber nicht an. Wehen fühlt man im ganzen Bauch."

Fassen wir die Fakten doch mal zusammen: Ich bin hochschwanger. Ich hab´alle 5 Minuten Schmerzen. Und dann wieder keine Schmerzen. Hmm..was könnte das bloß sein?

Sie, schaut meinen Mann komisch an: "Na, wenn Ihre Frau eher im Becken Schmerzen hat, ist sie vielleicht gestürzt?"

In meinem Kopf habe ich geschrien: "Neeeein, du blöde Kuh! Ich habe Wehen!!!! Und dazu muss ich nicht mal Medizin studiert haben!" Ey, wäre ich nicht so hilflos gewesen, ich hätte sie geschubst oder so.

Dann sollte ich mich auf´s Bett legen und sie untersucht mich. Muttermund 2 cm. Sie schaut mich wieder an und sagt: "Sie können erstmal wieder nach Hause fahren. Das dauert noch eine ganze Weile, bis es ernst wird."

Jede Zelle meines Körper wollte nicht Heim. Aber: erstes Kind, keine Ahnung von nichts, die Schmerzen sind schlimmer, als ich es mir hätte vorstellen können und ja, man fährt dann einfach nach Hause.

Wieder zu Hause

Zu Hause angekommen habe ich meinem Mann gesagt, er solle sich auf jeden Fall noch einmal hinlegen und Kraft tanken. Auch ich habe versucht mich hinzulegen. Aber kaum lag ich da, wurden die Wehen noch heftiger und ich bin wieder aufgestanden. Da ich das Gefühl hatte, dass die Hebamme mir nicht so ganz geglaubt hatte, dass da bald ein Baby aus mir rauskommen wird, wollte ich so lange wie möglich zu Hause bleiben und die Wehen veratmen.

Das hat auch ganz gut geklappt...so circa eine Stunde lang! Was soll ich sagen: Ich hab´s zumindest versucht! Also wieder mit Lichtgeschwindigkeit ab ins Krankenhaus.

Da steht wieder diese Hebamme und sagt: "Ich hab´mir das schon gedacht, dass Sie heute wieder kommen." Ich habe nur die Augen verdreht.

Naja, wenigstens wurde ich nicht weggeschickt.

Ab ans CTG

Ich durfte also bleiben. Dann wurde ich an das obligatorische CTG angestöpselt und lag dann da. Zwischendurch ist immer mal wieder so ein halber Meter durch den Raum gerannt. Erst dachte ich es wäre ein Praktikant oder so. Nein war es nicht. Es war tatsächlich der diensthabende Arzt in dieser Nacht. Ich rede wirklich nie abwertend über andere Menschen, aber ernsthaft, bei diesen Schmerzen hätte ich sogar den Papst beleidigt!

Ich lag dann da und versuchte irgendwie diese Schmerzen zu veratmen. Von der Decke hing da so ein total dämliches Windspiel, mit so verschieden großen Kreisen. Die sollten dann die Öffnung des Muttermundes anzeigen. Zum einen habe ich eine total lebhafte Phantasie und hatte ganz oft einfach nur so ein ... kennt ihr diese orange-braun farbigen Baustellenrohre? ... naja denkt es euch selbst. Zum anderen habe ich die ganze Zeit gedacht, dass ich vor kurzem nur bei 2 cm war, und irgendwie hat mich das total demotiviert.

Nach gefühlt einer halben Ewigkeit kommt dann dieser kleine Arzt wieder rein und fragt mich, wie es läuft? Wie soll es schon laufen? Das tut weh! Aber ich bin ja ´ne Nette und sage gar nichts. Dann sagt er irgendwas von die Wehen sind nicht gut oder so. Ich werde wieder untersucht ... und meine Hoffnung sagt mir, dass er schon bei mindestens 8 cm sein müsste. Hallo?! Bei diesen Schmerzen? Tja, Wunschdenken...3 cm.

Ich spreche ihn dann an und bitte ihn, den CTG-Knopf weiter runter zu setzen, da ich die Wehen wirklich nur ganz weit unten spüre. Er versucht mir irgendwas zu erklären, dass es keinen Unterschied machen würde...blablabla. Da werde ich sauer. Die ganze Zeit schon werden meine Schmerzen als nicht echt und nicht so schmerzhaft dargestellt. Dann habe ich sie auch noch an der falschen Stelle und überhaupt habe ich keine Ahnung. Ich pampe den also richtig an und sage ihm, dass er diesen fucking Knopf einfach runter setzen soll. Im selben Moment in dem dieser CTG-Knopf tiefer sitzt, rennt die Hebamme rein und sagt mir "Sie haben ja Wehen!"

Innerlich habe ich mir nur vorgestellt, wie ich sie anspringe und ihr die Augen auskratze! Ich denke mir: "Na endlich checkt die Alte das mal!"

Aber leider passierte dann immer noch nichts. Ich wollte gerne aufstehen, doch ich durfte nicht, weil das Baby zu nervös war, so wie die Mama, laut Aussage der Hebamme. Wir sollten uns erstmal versuchen zu beruhigen. Und ich lag weiter rum.

Nur wie sollte ich mich beruhigen, wenn die Hebamme die ganze zeit im Nebenzimmer saß und meine Wehen über einen Monitor verfolgt und mein Mann und ich das erste Mal ein Baby bekommen, ich das aller erste Mal Wehen habe und mir niemand sagt, ob das alles so richtig läuft? Mittlerweile ist es schon ca. 6 Uhr morgens. Der Muttermund öffnet sich nicht. Ich bin verunsichert und irgendwie geht da gar nichts vorwärts. So langsam merke ich selber, ne so wird das keiner.

Hallo Kaiserschnitt

Dann kommt der Chefarzt persönlich rein und untersucht mich. Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Der Muttermund öffnet sich einfach nicht. Jetzt vier Jahre später, denke ich es lag einfach nur daran, dass ich so tierisch verunsichert war und ganz weit weg von entspannt.

Und dann sacken die Herztöne kontinuierlich ab. Die Wehe kommt, die Herztöne sinken, die Wehe klingt wieder ab und ich habe eine kurze schmerzfreie Pause. Dann kommt schon die nächste Wehe und auf dem CTG sehen wir, wie die Herztöne sich ganz langsam erholen, kaum sind sie wieder im grünen Bereich kommt bereits die nächste Wehe und es geht von vorne los.

Der Chefarzt bespricht die Situation mit meinem Mann. Im Nachhinein hat mein Mann mir erzählt, dass es eine recht gefährliche Situation für unser Baby war und er da schon angedeutet hat, dass es wohl besser wäre wir würden einen Kaiserschnitt machen lassen.

Nach ungefähr einer weiteren Stunde hat sich weder etwas am Muttermund verändert, noch an der Herzton-Situation unseres Babys.

Jetzt spricht der Chefarzt auch mit mir. Er sagt, dass sie nicht wissen, warum das Baby so einen Stress im Bauch hat und da der Muttermund sich nicht verändert, er nicht länger warten möchte mit dem Kaiserschnitt. Er sagte, er könne nicht in den Bauch sehen und wollte die Situation nicht ausreizen. Noch war niemand in Gefahr und der Kaiserschnitt konnte ohne Stress und Hektik vorbereitet werden.

OP ich komme

Ich bekomme also eine "scheiß-egal"-Tablette und darf endlich nach langem langem liegen aufstehen. Zwischendurch gab es einen Schichtwechsel und ich habe nun eine richtig tolle junge und motivierte Hebamme an meiner Seite. Bei ihr fühle ich mich deutlich besser und sie nimmt mich und mein Gefühl ernst. Obwohl ich auch einen Wehen-Hemmer bekomme, werden die Wehen stärker. Und das Wissen, dass es "bald geschafft ist", lässt mich die Wehen noch schlechter veratmen als vorher schon.

Ich darf nun mein schickes OP-Kleidchen anziehen und mein Mann darf sich einen starken Kaffee und ein belegtes Brötchen holen. Wir haben mittlerweile ungefähr 9 Uhr und sind seit mindestens 24 Stunden auf den Beinen. Ich bin einfach nur noch müde und kaputt.

Im OP sind alle total nett und freundlich zu mir. Der Narkosearzt kümmert sich um die Spinalanästhesie und nachdem das alles gut liegt, wird mir so richtig schön übel. Da ich aber schon ganz gut verkabelt bin, erhalte ich rucki zucki ein Mittel gegen die Übelkeit und darf mich hinlegen. Während des Legens der Spinalanästhesie habe ich noch eine Wehe und die OP-Schwester nimmt mich so richtig in den Arm und hält mich, während ich fleißig die letzte Wehe veratme. Ich habe mich wirklich wohl und sicher gefühlt. Auch wenn die Angst vor dem Kaiserschnitt selber sehr präsent war.

Alles wurde vorbereitet, das Tuch ist gespannt und noch ein Mensch in OP-Kleidung kommt zu mir und sagt: "Hi Schatz, ich bin´s." Mein Mann - endlich!

Wir halten Händchen und der Arzt fragt, ob ich noch etwas spüren kann. Ich bejahe, da ich merke, wie er im selben Moment meinen Bauch desinfiziert. Dann fragt er, ob ich denn merke, ob es sich warm oder kalt anfühlt. Das merke ich aber nicht. Und er nur so: "Na dann merken Sie auch nichts." - Uff...da hatte ich Muffensausen! Alter Finne! Ich spüre die Berührungen aber laut seiner Aussage spüre ich also nichts. Na das kann ja was werden.

Unser Baby

Der Arzt erklärt dann ganz ruhig und freundlich, dass es gleich ruckeln und drücken wird und dass dann unser Baby endlich da sein wird. Ich warte ab und mein Mann ist die ganze Zeit bei mir.

Und dann kommt dieser Moment. Es ruckelt und drückt. Ich flüstere zu meinem Mann: "Sie ist gleich da." Kaum habe ich es ausgesprochen, hören wir diesen kräftigen Babyschrei, der die angespannte Operations-Stimmung durchschneidet. Diesen ersten Schrei werde ich nicht mehr vergessen. Alle atmen auf und unsere wunderschöne kleine Tochter wird mir auf die Brust gelegt. Sie schaut mich mit großen Augen an und mein Mann und ich können dieses Wunder einfach nur ansehen. Wir weinen vor Freude und der ganze OP scheint erleichtert. Von jetzt auf gleich wurden wir mit Lichtgeschwindigkeit in den siebten Himmel katapultiert. Wir waren müde und erschöpft und doch so wahnsinnig dankbar und voller Liebe zu diesem wunderschönen Baby.

Es ist genau 10.02 Uhr am 22.10.2013. Und nun sind wir Eltern.

Dann folgen die ganzen Untersuchungen. Unser kleines Mädchen ist gesund und darf dann mit dem Papa zurück in den Kreißssal, während ich noch zugenäht werde.

Ich mache meine Augen zu und kann noch gar nicht richtig fassen, was da gerade passiert ist. Ich bin nicht mehr schwanger. Nun bin ich eine Mama. Meine Tochter ist mit meinem Mann oben im Kreißsaal und kuschelt.

Ganze 40 Minuten werde ich wieder zu gemacht. Und dann darf ich endlich zu meinen Lieben.

Im Kreißsaal sitzt mein Mann auf einem Stuhl, unser Kind auf dem Arm und strahlt einfach nur über das ganze Gesicht. Und in diesem Moment spüre ich nur eins. Liebe.

 

P. S. Achso, am Ende wusste niemand, warum die kleine Maus im Bauch so einen Stress hatte. Sie lag perfekt im Becken, hätte auch durchgepasst und die Nabelschnur war auch nicht im Weg. Ihre Daten waren: 3360 g, 50 cm und ein Kopfumfang von 34,5 cm.

Kaiserschnitt Geburtsbericht - mami-chaos.de

2 Kommentare to “Mein Kaiserschnitt – Geburtsbericht”

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Hallo liebe Olga, das klingt fast nach der Geburt unseres Sohnes ? Sind Sonntags 9:00h ins Kh mit 3cm Muttermund. Durften bleiben und sind den Tag über rumgelaufen, hatte sogar noch ein Bad. Nachmittags dann 5-6 cm, ab in den Kreißsaal. Von da an tat sich aber nix mehr. Bekam eine pda weil aufgrund eines Wehensturms die Schmerzen zu heftig wurden (was hätte ich für nur 10 Sekunden Pause zwischen den Wehen gegeben!!). Und um 0:33 am Montag wurde der Lütte geholt. (3.810g, 54cm) Er saß zwar im Becken, aber nicht richtig. Sein Kopf war irgendwie schief auf dem Becken oder so.. So genau konnte das keiner sagen. Lg Meike und Balthazar (30.1.17)

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    Ui! Da habt ihr aber auch mächtig was mitgemacht! Aber gut, dass alles gut gelaufen ist. Hoffentlich konntet ihr euch schnell von den Strapazen erholen :-*

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